Traumhaftes Sommerwetter: Ein Tag im Land der Hellenen (InterRail ’14 – Tag 7 von 22)

Thessaloniki – Athen – Kiato Nach dem Frühstück sind wir zu einem nahegelegenen Hotel gelaufen, wo die nette Familie ihre nächste Nacht verbringen wollte und ihre Sachen schonmal abgab. Ich sah von dem Hotel nur die Lobby und die ließ schon erkennen, dass es sich um eine sehr viel luxuriösere Unterkunft handelt als Hotel Rex. Gleich danach sind wir zum Bahnhof gegangen und haben uns voneinander verabschiedet. Die Familie wollte einen Tagesausflug zum Olymp machen, meine Reise ging mit einer sechsstündigen Bahnfahrt weiter nach Athen.
 Blick über Athen.

Blick über Athen.

Dort war ich anfangs ein bisschen unmotiviert. Die Hitze und der schwere Rucksack machten mir schwer zu schaffen. Auch Hunger und vor allem Durst kamen wieder auf. Supermärkte waren wenige zu finden, und diese waren alle geschlossen – es war Sonntag. Mit Hilfe von GoogleMaps habe ich herausgefunden in welche Richtung ich gehen musste, um zur Akropolis zu gelangen. Um den Datenverbrauch zu reduzieren habe ich Maps nur äßerst selten und nur sehr kurz genutzt. Auf dem Weg zu Athens Akropolis kam ich an einem Snackstand vorbei, der gekühlte 1,5-Liter Flaschen Coca Cola anbot. Der Durst war erst einmal gestillt. Wenig später auf einem großen Platz am Fuße der Akropolis, auf dem es von Touristen nur so wimmelte, ging ich in eine Dönerbude, in der Hoffnung einen Döner zu bekommen. Aber griechischer Döner sind anscheinend irgendwelche Spieße, zumindest wollte der Mann mir diese geben. Ich entschied mich also stattdessen für einen Cheeseburger mit Pommes, sehr lecker. Ich kaufte auf dem Platz ein paar Souvenirs und ging bergauf Richtung der alten Festungsstadt. Ganz nach oben kam ich nicht, ich wollte kein Geld für den Eintritt ausgeben. Am Abend fuhr ich mit der U-Bahn zum Flughafen und von dort mit der Bahn nach Kiato. Etwa um Mitternacht kam ich dort an. Am nächsten Morgen musste ich weiter und wollte so lange auf dem Bahnhof schlafen. Das wurde mir aber von Wachleuten verboten. Ich suchte also den Weg Richtung Wasser. Unterwegs kam ich an einem Supermarkt vorbei, der noch nach 0.00 Uhr geöffnet hatte, und deckte mich mit Cola ein. Am Strand angekommen war ich verblüfft. Der ganze Ort war wie ausgestorben, nicht verwunderlich um diese Uhrzeit. Dann sah ich, dass sich wohl alle Leute am Strand befanden. Party, Party, Party. Zahlreiche Strandbars auf einer Strecke von mindestens zwei Kilometern waren überfüllt. Schlafen war dort unmöglich. Ich lief soweit den Strand entlang, bis die Partymusik kaum nich zu hören war und keine Menschen mehr am Wasser herumrannten. Ich packte meinen Schafsack aus, legte mich auf eine Mauer und versuchte zu schlafen, es war mittlerweile nach drei Uhr. Doch wirklich einschlafen konnte ich nicht. Vielleicht war es zu unbequem, vielleicht war es auch die Gefahr, ich könnte den Bus nach Patras verpassen, oder einfach die Musik, bis morgens um sechs in der Ferne hörte.

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